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05.08.2010

12.8.10 Bundespressekonferenz: Borreliose – die unterschätzte Zeckeninfektion

Pressekonferenz

am 12. August 2010, Berlin, 11.00 bis 13.00 Uhr
Tagungszentrum der Bundespressekonferenz, Raum IV
Schiffbauerdamm 40/Ecke Reinhardtstraße 55, 10117 Berlin 
 
Borreliose – die unterschätzte Zeckeninfektion
 
 


Video Einladung und Programm:

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Allgemeine Hinweise

 

13.01.2008

Die Gewinner des Europa-Cups stehen schon fest

Fußball-Fans ohne Eintrittskarten für die Spiele in Österreich und der Schweiz, sollten sich jetzt schon die erste FSME-Impfung geben und die zweite Impfung reservieren lassen, damit sie nicht mangels Engpass wie im vergangenen Jahr mit vollem Risiko auf den Fan-Meilen im Grünen ein Opfer der Zecken werden.

Zecken in Österreich und Schweiz sind noch häufiger als in Deutschland vom FSME-Virus und von Bakterien der Sorten Borrelia, Babesia und Rickettsia besiedelt. Aus gutem Grund sind rund 90 Prozent der Österreicher geimpft und warnen die Schweizer Gesundheitsbehörden ausnahmslos vor allen Regionen, die unter 1000 Metern liegen.

Gegen FSME (Frühsommer-Meningoencephalitis) gibt es keine Medikamente. Sie meldet sich mit grippeähnlichen Symptomen wie Kopf- und Gliederschmerzen, Fieber, Schnupfen. Nach einer kurzen Symptompause erfolgt bei jedem dritten Erkrankten ein schwerer Krankheitsschub mit hohem Fieber, Nackensteife, Erbrechen, im schlimmsten Fall Entzündungen der Hirnhaut und des Rückenmarks mit dauerhaften Schäden wie Lähmungen und Koordinationsstörungen. Ein bis zwei Prozent sterben sehr schnell.

Die Impfung schützt nicht vor den bakteriellen Erregern wie Borreliose, eine weitaus häufigere durch Zecken übertragene Infektion, die nur in der Frühphase erfolgreich mit Antibiotika bekämpft werden kann. Auch sie ist in Österreich und der Schweiz weit verbreitet. Die beste Prophylaxe sind hautbedeckende Kleidung, abendliches Absuchen und sofortiges Entfernen von Zecken. Enthält die Zecke auch FSME-Viren, werden diese bereits mit dem Stich ins Blut übertragen. Deshalb rät der Borreliose und FSME Bund Deutschland den Fußball-Fans und allen Reisenden in die Alpenländer zur rechtzeitigen FSME-Impfung. Info: www.borreliose-bund.de

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16.11.2007

Modell einer Kausalkette der chronischen Entzündung einer Borreliose

Prof. Dr. med. Fred Hartmann und Dr. med. Hatto Müller-Marienburg haben ihr Borreliose-Booklet überarbeitet. Auf 50 Seiten DIN A5 erklären sie noch ausführlicher und nach wie vor spannend den Zusammenhang von Zecke, Spirochäte, Neurotoxin und Zytokinen bis zur Entzündung und ihr Therapieschema bei einer frühen und chronischen Phase der Borreliose. Ein Erhebungsbogen mit den typischen Symptomem einer Borreliose hilft bei der Selbstdiagnose. Das Booklet gibt es direkt bei den Verfassern für 5 Euro. Prof. Dr. med. Fred Hartmann, Waldheimweg 47, 91522 Ansbach.

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02.11.2005

Dermacentor-Zecken auf dem Vormarsch

Doppelt so groß wie übliche Zecken und mit einem marmorieren Körper erobern Buntzecken unseren Lebensraum. Sie sind eigentlich im Mittelmeerraum zu Hause, werden aber immer häufiger in unseren Breiten gefunden. Alarm kam bisher aus Baden-Württemberg und neuerdings auch aus Sachsen.
Es gibt zwei Arten. Die Dermacentor marginatus ist Auslöser des Q-Fiebers. Dazu muss sie nicht stechen, sondern der Erreger breitet sich über den Zeckenkot durch die Luft aus. Dr. rer. nat. Rainer Oehme vom Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg sind ungefähr 300 Fälle Q-Fieber pro Jahr bekannt; vermutlich sind es aber weitaus mehr.

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28.10.2005

Neue Focus-Ärzteliste - ein Flopp für Borreliose-Kranke

Wer ein durch und durch kranker Mensch ist oder als Wohltäter für Arztsuchende auftreten möchte, findet in der neuen Focus-Ärzteliste (7. Auflage) ganz sicher einen Wegweiser zu den Spezialisten. Wer jedoch glaubte, dass man mit diesem Druckwerk auch die Borreliose-Spezialisten ausfindig machen könnte, fühlt sich getäuscht. Ganze zehn Infektiologen sind aufgelistet; davon nur zwei, die sich zur Borreliose-Therapie bekennen, nämlich Prof. Dr. Emil Reisinger aus Rostock und Dr. Bernd Zieger aus Dresden.

Der Begriff Borreliose taucht dann noch bei den Rheumatologen auf, und zwar ausschließlich Prof. Dr. Gerd-Rüdiger Burmester von der Berliner Charité. Als Spezialisten für Gelenkentzündungen nach Infektionen sind nur Prof. Dr. Peter Herzer aus München und Prof. Dr. Henning Zeidler genannt.

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22.07.2005

Behandlungsfehler ja oder nein?

Die Stiftung Gesundheit veröffentlichte in ihrem Stiftungsbrief 3/05 einen Rechtstipp, der bei gerichtlichen Auseinandersetzungen mit einem Arzt für Borreliose-Kranke hilfreich sein könnte.

"Wenn ein Arzt zu einer objektiv unrichtigen Diagnose gelangt, ist nicht zwangsläufig ein Behandlungsfehler anzunehmen. Der Diagnoseirrtum" stelle nur dann einen Behandlungsfehler dar, wenn dem behandelnden Arzt eine Fehlinterpretation von Befunden vorzuwerfen sei und er eine notwendige Befunderhebung (redaktionelle Anmerkung: z.B. Elisa ohne Westernblot) entweder vor der Diagnosestellung oder zur erforderlichen Überprüfung der Diagnose unterlassen habe."

BGH AZ: VI ZR 304/02

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25.05.2005

Vom religiösen Umgang mit einer chronischen Krankheit

Lieber Gott, ich schreibe dir...

Alessandra Ricca, Sprachlehrerin und psychologisch-astrologische Lebensberaterin aus dem Schweizerischen Solothurn, wählte als Schmerzbewältigungsstrategie das Schreiben an Gott. Es ist kein Tagebuch, auch wenn Kalenderdaten auftauchen. Es ist auch keine Chronologie, die das Aufwallen und Abebnen der Borreliose darstellen. Es geht um keine Therapien und auch die Symptome sind nicht aufgelistet sondern als Gesamtgefühl tiefer Verzweiflung, Ungewissheit und dann wieder als zarte Hoffnungsstrahlen sehr nachfühlsam beschrieben. Es ist kein Fachbuch über Borreliose, weshalb es nicht in der Literaturempfehlung auftaucht. Es ist einfach ein schönes, sensibles Büchlein für Menschen, die im Glauben an Gott Linderung verspüren und nicht nur bei Borreliose.

Lieber Gott, ich schreibe dir..., Alessandra Ricca, Taschenbuch 76 Seiten (Book on Demand), 13,20 Euro, ISBN 3-908730-17-1 (nicht im Buchhandel) Tel. 0041-32 6221485, E-Mail: alessandraricca@freesurf.ch

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06.12.2004

Pschyrembel irrt

Das in 260-er Auflage erscheinende Klinische Wörterbuch "Pschyrembel" behauptet auch in seiner neuesten Ausgabe unter dem Stichwort "Lyme-Borreliose", dass die "Übertragungsgefahr gering" sei.

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01.12.2004

Neue Homepage-Adressen vom NRZ

Homepageadresse: http://pollux.mpk.med.uni-muenchen.de/alpha1/nrz-borrelia/nrz-borrelia.html

Informationen zur Lyme Borreliose: http://pollux.mpk.med.uni-muenchen.de/alpha1/nrz-borrelia/lb/frame-lb.html

Informationen zur mikrobiologischen Diagnostik: http://pollux.mpk.med.uni-muenchen.de/alpha1/nrz-borrelia/miq-lyme/index.html

Achtung: Seit 01.01.2008 am bayerischen Landesamt für Gesundheit:

Nationales Referenzzentrum für Borrelien

 

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