05.08.2010
12.8.10 Bundespressekonferenz: Borreliose – die unterschätzte Zeckeninfektion
Pressekonferenz
Video Einladung und Programm:
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Presse und Gesundheitspolitik
29.08.2010
Focus-Recherchefehler verunglimpft Borreliose-Selbsthilfegruppen
05.08.2010
12.8.10 Bundespressekonferenz: Borreliose – die unterschätzte Zeckeninfektion
Pressekonferenz
Video Einladung und Programm:
11.07.2010
Borreliose-Leitlinien sind keine Leitlinien
AWMF bestätigt das Fehlen qualitativ hochwertiger Evidenz
08.03.2010
Pressemitteilung März 2010
Zecken – ab 8° C werden sie aktiv
Impfung schützt nicht vor Borreliose
Borreliose – politisch verharmlost?
Warum mauert Minister Rösler?
Wie schützt man sich vor Zecken?
Warum gibt es keine generelle Meldepflicht?
07.12.2009
Ab 2010 ist Borreliose Europa-Sache
Ab 2010 kümmert sich die EU um Borreliose
Berichterstattung über Borreliose Jahre lang boykottiert
Europaweite Meldepflicht in Deutschland unbekannt
18.11.2009
Anhörung Lyme-Borreliose
Anhörung des Arbeitskreises Sozialpolitik der CDU-Landtagsfraktion Baden-Württemberg zum Thema "Lyme-Borreliose" am Dienstag, 17 November 2009
23.10.2009
Ulla Schmidts Beratungsstab unauswechselbar, Fachabteilungen zementieren medizinische Meinungen
Pressemitteilung:
Ulla Schmidts Beratungsstab unauswechselbar
Fachabteilungen zementieren medizinische Meinungen
20.09.2009
Niederländische Borreliosepatienten demonstrieren
Die niederländische Borreliosevereinigung Nederlandse vereniging voor Lyme-Patienten demonstrierte am 17. September 2009 mit Plakaten und Spruchbändern vor dem Gerichtsgebäude in Utrecht. Dort wurde ein Fall verhandelt, in dem ein Polizeichef um die Anerkennung der Borreliose als Berufskrankheit stritt, die durch einen Neurologen diagnostiziert und von einem Gutachter verneint wurde. Um die Aufmerksamkeit zu erhöhen, kamen die Demonstranten in schwarzer Kleidung mit einem grünen Band. Der Ausgang des Verfahrens ist nicht bekannt. Man wollte jedoch dem Patienten und seinem Arzt Anerkennung und Solidarität zollen und die Öffentlichkeit aufmerksam machen.
28.07.2009
Borreliose-Zahlen heftig verharmlost
Pressemitteilung am 28. Juli 2009
Zahl der Borreliose-Infektionen stark verharmlost
Aktuelle Krankenkassen-Statistik widerlegt Angaben des Robert Koch-Instituts
Wenigstens 300.000 Deutsche jedes Jahr neu betroffen
Hohe Dunkelziffer. Zehn Prozent landen in chronischem Stadium
Reinheim. 28.07.2009. Die Blockierung einer Meldepflicht in den alten Bundesländern sowie systematische Verharmlosung durch politisch gelenkte Ärztefortbildung skizzierten bislang die falsche Annahme, es handele sich bei der bakteriellen Zeckeninfektion Lyme-Borreliose um eine seltene Erkrankung.
Aktuelle Zahlen der gesetzlichen Krankenkassen AOK, Barmer, DAK und Techniker Krankenkasse, die mit 45,1 Millionen Versicherten mehr als die Hälfte aller Bundesbürger repräsentieren, weisen eine Infektionsrate ihrer Versicherten von durchschnittlich 0,4 Prozent auf. (Quelle: ICD-Code 69.2)
Hochgerechnet auf 82 Millionen Bundesbürger ergeben sich daraus wenigstens 326.680 Erkrankungen, die 2008 durch eine Wanderröte eindeutig diagnostiziert wurden. Da sich jedoch nur die Hälfte aller Infektionen durch eine Wanderröte bemerkbar macht, ist von einer Verdoppelung der Borreliose-Infektionen auszugehen. Jedoch scheint die Dunkelziffer wesentlich höher zu sein, denn die Techniker Krankenkasse alleine verlautbarte, dass zwei Prozent ihrer 7,2 Millionen Versicherten (144.000) in den letzten drei Jahren die Diagnose Borreliose von ihrem Arzt erhielten.
27.07.2009
Offener Brief an den Gesundheitsminister von NRW Karl-Josef Laumann
Sehr geehrte Damen und Herren,
Ihre Pressemitteilung vom 24. Juli 2009 "Zeckenbisse können gefährlich werden" entlässt den Minister nicht aus der Pflicht, den Bürgern Ihres Landes verantwortungsbewusste gesundheitliche Fürsorge bei durch Zecken übertragenen Krankheiten zu tragen. Vielmehr muss er sich bewusst sein, dass NRW an dritter Stelle (gleich nach Bayern und Baden-Württemberg) steht, wenn es um die Flut der Anfragen nach einem Arzt geht, der sich mit Borreliose auskennt. Die KV Nordrhein kennt das Problem und schweigt dazu seit Jahren.
Dadurch, dass Sie den Inhalt Ihrer Pressemitteilung von anderen Bundesländern abschreiben, wird er auch nicht richtiger und weniger oberflächlich. Wenn Ihr Ministerium nicht gewillt ist, das Problem der Borreliose realistisch anzugehen, wird sich das in absehbarer Zeit rächen. Wir erlauben uns, dieses Schreiben in unsere Homepage zu stellen und bieten Ihnen darüber hinausgehend unsere Mitarbeit und die Vermittlung zu Borreliose-Experten an.
Freundliche Grüße
Ute Fischer
Vorsitzende
Borreliose und FSME Bund Deutschland e.V.
Patientenorganisation. Bundesverband
www.borreliose-bund.de
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